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Trump und seine Mauer-Träume, zum Fremdschämen

Die Welt braucht keine neuen Mauern. Das wird US-Präsident Trump auch noch lernen müssen.

Donald Trump, ein Phänomen, über das eigentlich bereits alles gesagt ist. Er ist beratungsresistent, unbelehrbar, undiplomatisch, cholerisch, sexistisch, frauenfreindlich, fremdenfeindlich und höchstwahrscheinlich auch kriminell. Als Präsident einer großen Industrienation, die zudem über mehrere tausend atomare Sprengköpfe verfügt, ist er damit völlig ungeeignet.

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Trotzdem haben ihn die Menschen in Amerika zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gemacht. In einer Wahl, von der heute nicht wenige behaupten, sie wäre manipuliert. Und ebenfalls nicht wenige der einstigen Trump Wähler fragen sich mittlerweile, was ihnen ihre Wahl gebracht hat.

Deshalb versucht Trump alles, um die paar wenigen konkreten Versprechen, die er im Wahlkampf gemacht, irgendwie in die Tat umzusetzen. Seien dies auch noch so hirnverbrannt. Dazu zählt die geplante Grenzmauer zum Nachbarland Mexiko.

Shutdown für Grenzmauer

Diese Mauer an der südlichen Grenze der USA würde über 5,7 Milliarden Dollar kosten, nach ersten Schätzungen. Nach oben sind dabei wohl keine Grenzen gesetzt.

Diese Geld würde Trump gern im nächsten Haushalt für den Bau der Mauer verbuchen, doch spielen die Demokraten nicht mit und blockieren deshalb den Haushaltsvorschlag. Trump lies die Lage eskalieren und es kam zum gefürchteten Shutdown, der Haushaltsperre für die öffentliche Verwaltung. Dieser Shutdown zog sich über Wochen hin und legte zahlreiche Behörden lahm.
Die Angestellten und Mitarbeiter in vielen Behörden wurden zwangsweise freigestellt und bekamen kein Geld. Am Ende waren viele von diesen sogar gezwungen, sich bei Suppenküchen in die Reihe zustellen, wenn die nicht verhungern wollten. Doch auch die öffentliche Sicherheit geriet immer mehr in Gafahr, so dass Trump am Ende doch den Schwanz einziehen musste und einen vorläufigen Haushalt genehmigte, ohne die 5,7 Mrd. Dollar für die Grenzmauer zu Mexiko. Trump hat damit gegen Demokraten verloren, auch wenn er das noch nicht einsehen will.

Der Shutdown hat die USA wohl rund 3 Milliarden US-Dollar gekostet. Ein absoluter Wahnsinn, für den er hoffentlich bald die Rechnung der Wähler erhält.

Mexiko macht sich lustig über Trump

Doch es kommt noch schlimmer für Trump: Mexikos Ex-Präsident Vicente Fox macht sich über ihn lustig.

In diesem Video, das auf Facebook veröffentlicht wurde, erklärt Fox, das eine Mauer, die am Ende wohl 25 Mrd. US-$ kosten würde, total sinnlos ist, wenn jeder diese Mauer mit einer Leiter für 25 Dollar einfach übersteigen kann.

Mexico Will NOT Pay For A Fu*ken Wall

#MexicoWillNotPayForTheFuckenWall🤣🤣

Gepostet von De Sam am Dienstag, 8. Januar 2019

Quelle: Facebook

Damit Donald Trump das auch versteht, hat Fox den Sachverhalt mit einfachen Grafiken dargestellt. Man weiß ja, dass Trump komplexen Dingen nicht folgen kann.

Außerdem bezeichnet Vicente Fox diese Mauerpläne als eine rassistische Idee. Und er erklärt Tramp, was er mit dem 25 Mrd. Dollar stattdessen sinnvolles anfangen könnte. Zum Beispiel den Hunger beenden.

Video ist top aktuell

Das Video ist ehrlicherweise schon etwas älter. Es stammt aus dem Sommer 2017, hat jedoch gerade im Angesicht der totalen Pleite beim Shutdown absolut nichts an Aktualität verloren.

Das zeigt sich im Abschlussgruß, den Fox an Trump richtet. Darin sagt Fox zu Trump: „Doswidanja.“ Das ist russisch und heißt auf Wiedersehen. Und ist eine perfekte Anspielung auf die russischen Verstrickungen im Präsidentschaftswahlkampf von Trump und auf die immer noch nicht geklärte Frage, ob Trump ein russischer Spion ist.

Perfekt. Mehr und besser kann man Trump und seine Chaos-Politik nicht entlarven.

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