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Danke, Papa – Edeka Spot zum Vatertag

Nach dem Shitstorm zum Muttertags-Spot versucht es Edeka nun mit Liebe zu den Vätern.

Edeka war bisher – neben anderen Dingen – auch dafür bekannt, außergewöhnlich gute Werbe-Spots, meist zu den Feiertagen zu produzieren. Beim Spot zum diesjährigen Muttertag haben die Macher allerdings tief die Kiste der Peinlichkeit gegriffen.

Die zentrale Aussage des Muttertagsspot lautete:

Danke Mama, dass du nicht Papa bist.

Der Shitstorm, der danach über Edeka herein brach, war genauso heftig wie verdient.

In unserem Beitrag zum Edeka Muttertags-Spot schrieben wir, warum diese Aussage einfach nur dumm ist. Das Rollenbild von der treu sorgen, liebevollen Mutter auf der einen und dem Vater als komplettes Gegenteil auf der anderen Seite ist genauso alt wie falsch. …weiterlesen

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Anzeige – Braun setzt auf Nachhaltigkeit

Die Wegwerf-Mentalität muss ein Ende haben.

Greta Thunberg hat mit ihrer Aktion „Schulstreik für das Klima“ ein wichtiges Zeichen gesetzt. Es ist Zeit endlich zu handeln, geredet haben die Erwachsenen lange genug und wichtige Entscheidungen und vor allem deren Umsetzung zum Schutz des Klimas vor sich hergeschoben.

Dies sehen viele junge Menschen in ganz Europa und überall auf der Welt genauso wie Greta. Aus der Schulstreik-Aktion einer einzelnen schwedischen Schülerin ist mittlerweile die globale Bewegung „fridays for future“ entstanden. Überall gehen junge Menschen nun regelmäßig auf die Straße und verlangen von der Politik, dass zumindest die Übereinkünfte des Pariser Abkommens eingehalten werden. …weiterlesen

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Warum Edeka einen Shitstorm von Vätern erntet, und das gut ist.

Der neueste Werbespot von Edeka zum Muttertag ging nach hinten los.

Handelsriese Edeka war alles aber nicht modern, innovativ oder gar bei der Jugend angesagt. Edeka stand früher eher für ein biederes Ambiente, konservatives Warenangebot und leicht spießige Warenpräsentation. Daran konnte auch Rudi Carrell mit seinem legendärem Werbeeinsatz für Edeka in den 1970er und 1980er Jahren nicht wirklich etwas ändern.

Doch das hat sich in den letzten Jahren gehörig geändert. Die Märkte sehen heute sehr modern aus, das Warenangebot ist riesig und top aktuell und die Kunden strömen in die Märkte mit dem markanten „E“ auf gelben Hintergrund.

Gute Werbeagentur

Daran hat nicht zuletzt die Werbung einen großen Anteil. …weiterlesen

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Zensur mal andersherum: Pixel ausziehen

Warum Naturismus und Nacktheit nicht verpixelt werden müssen.

Darüber regen sich nicht wenige User auf. Während es in sozialen Medien, wie Facebook und Co. mittlerweile völlig normal geworden ist, jemanden anderes zu beleidigen oder zu bedrohen, ohne dass entsprechende Moderatoren des jeweiligen Netzes etwas dagegen unternehmen, werden ebendiese Zensoren ganz schnell aktiv, wenn auch nur der kleinste Zipfel Nacktheit zu sehen ist.

Das bekamen auch schon Kunstliebhaber zu spüren, die Fotos von berühmten Gemälden posteten, auf denen nackte Tatsachen zu sehen sind, oder Bilder von Statuen von nackten Menschen ins Netz stellen wollten. Sofort schlugen die Moderatoren zu, löschten die entsprechenden Bilder ohne Rücksicht auf Kultur und Verluste und drohten gleichzeitig mit ewiger Verbannung, sollte sich derartiges wiederholen. …weiterlesen