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Der Anfang vom Ende der DDR

Montagsdemonstration in Leipzig.

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25 Jahre ist es her, daß in der DDR die Menschen von ihrem Staat sprichwörtlich die Schnauze voll hatten. Sie wollten Veränderungen und Freiheit. Und sie wollten sich nicht länger unterdrücken lassen.

Während viele der DDR für immer den Rücken kehrten und seit dem Sommer 1989 über Ungarn und die damalige CSSR (heute Tschechien und Slowakei) die Flucht in die BRD wagten, entschieden sich noch viel mehr Menschen dafür, direkt in der DDR Veränderungen herbei zu führen.

Bereits seit der gefälschten Kommunalwahl im Frühjahr 1989 rumorte es in der DDR. Das steigerte sich bis Herbst spürbar. Es lag in der Luft, das etwas passieren wird.
Doch das konnte auch Unheilvolles bedeuten. SED-Funktionär Egon Krenz hatte erst vor wenigen Monaten die chinesischen Genossen für ihr Vorgehen auf dem Platz des himmlischen Friedens ausdrücklich gelobt. Wie man heute aus den Stasi-Unterlagen weiß, gab es für die DDR entsprechende Pläne. Polizei- und Armeeinsatz, Verhaftungen, Internierungslager, Waffeneinsatz, Krankenhäuser, alles wurde bis ins Detail von der Stasi vorbereitet.

Womit Honecker, Mielke und Co. nicht gerechnet hatten, war, wieviele Menschen sich an den Protesten, die in vielen Städten der DDR stattfanden, beteiligen würden. Das Druckmittel Angst hatte seine Wirkung verloren. In Plauen gingen 10.000 Menschen auf die Straße, was in Anbetracht der Größe der Stadt mehr als erstaunlich ist, und in Leipzig zogen am 09. Oktober 1989 unglaubliche 70.000 Menschen durch die Stadt und riefen „keine Gewalt und „Wir sind das Volk!“.

Und das müssen dann wohl auch die SED-Oberen begriffen haben. Hier demonstriert wirklich das Volk. Gegen diese schiere Masse hatten sie keine Chance mehr.


Quelle: YouTube

Am 10. Oktober 1989 liefen die heimlich von einem Kirchturm aus gemachten Aufnahmen der Leipziger Montagsdemo dann in der Tagesschau der ARD. So konnten die Bilder ihre wahre Macht entfalten und trugen erheblich zur plötzlich einsetzenden, unaufhaltsamen Demontage des Staates DDR bei.

Honecker wurde abgesetzt, am 09. November fiel die Mauer in Berlin und am 03. Oktober 1990 wurde die DDR ausgelöscht.

in memoriam

An dieser Stelle sei auch noch einmal an Bärbel Bohley, Mitgründerin des Neuen Forum, und Christian Führer, ev. Pfarrer in der Leipziger Nikolaikirche und Mitorganisator der Friedensgebete, aus denen sich die Montagsdemos entwickelten, erinnert. Ohne solch mutige, engagierte Menschen wäre die friedliche Revolution nicht in die Gänge gekommen.

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