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Götz George ist tot. Schimmi wird ewig leben.

Der Schauspieler Götz George ist am 19. Juni 2016 gestorben.

Sein Abgang war ungewöhnlich. Bereits am 19.06.2016 ist Götz George im Alter von 77 Jahren gestorben. Erst eine Woche später hat Öffentlichkeit davon erfahren. Da war George schon seit Tagen beerdigt. So wie er als Schauspieler, Künstler und Person war, so war auch sein Abschied, nicht genormt oder gar angepaßt.

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Schimanski

Seine bekannteste Rolle war sicherlich die des Tatort-Kommisars „Schimanski“. In 48 Folgen verkörperte George seit 1981 den rauhbeinigen und draufgängerischen Polizei Kommissar, der in der Malocherstadt Duisburg für Recht und Ordnung sorgte. Auch dabei blieb George sich treu und sagte Dinge, die es bis dahin nicht über das Fernsehen in die deutschen, leicht spießigen Wohnzimmer geschafft hatten.

Schon in der ersten Szene waren die Worte „Idiot und Scheiße“ zu hören und Sätze, wie „Was quatschst du mich so blöd an, du Spießer, nur weil ich ’ne Fahne habe?“ gehörten zum Standardrepertoire von Schimanksi. Ein Novum, mit dem sich George nicht nur Freunde machte.

Der erste Schimanski Tatort in der ARD:

Quelle: YouTube

Beim Publikum war Schimanski so beliebt, daß es neben dem Fernseh-Tatort auch sehr erfolgreiche Kinofilme mit „Schimmi“ gab.

Weitere Rollen

Doch es würde dem Schaffen Georges nicht gerecht, wollte man nur auf die Rolle des Schimanski reduzieren. Er verkörperte viele Theaterrollen und brillierte in den Filmen wie „Nichts als die Wahrheit“, im dem er den KZ-Arzt Josef Mengele verkörperte, „Der Totmacher“, „Schtonk!“ und „Rossini“.

Mit in seinen Augen unangebrachter Kritik, zumal noch von uniformierten Kritikern konnte Götz George Zeit seines Lebens nicht gut umgehen. Da hielt er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, egal wann und wo. Sein Auftritt bei „Wetten, dass..“ 1998 und sein Streitgespräch mit Thomas Gottschalk hat bereits Kultcharakter.

Quelle: YouTube

Der Abschied

2015 stand Götz George im bisher noch nicht gezeigten ARD-Krimi „Böse Wetter“ das letzte Mal vor der Kamera.

„Nein, der Schimanski verabschiedet sich nicht“, sagte George einmal in einem Interview. „Warum sollte er? Das ist wie im Leben, man geht einfach.“

Am Sonntag, den 19. Juni 2016 ist er gestorben. Und Deutschland verliert einen ganz Großen seines Faches, der durch niemand zu ersetzen ist.

Ruhe in Frieden, Götz George. Deine Rollen werden ewig leben.

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