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Ebola-Scherz ging nach hinten los.

Blöder Scherz löst Seuchen-Einsatz an Bord eine Flugzeugs aus.

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Man kann es offenbar nicht oft genug sagen: Du sollst bei der Sicherheitskontrolle keine blöden Scherze machen. Du sollst im Flugzeug keine blöden Scherze machen.

Manch ein Passagier, besonders auf Flüge in die oder innerhalb der USA, mußte schon am eigen Leib erfahren, was ein blöder Scherz bei der Sicherheitskontrolle oder am Einreiseschalter auslösen kann. Ein Einreiseverbot ist dabei noch das kleinste Übel, was einem droht, wenn die Räder des Gesetzes erst einmal anfangen zu mahlen.

Ebola-Einsatz

Auch im Flugzeug sollte man sich tunlichst zurückhalten. Was sonst passieren kann, das mußten jetzt die Passagiere von US Airways Flug 845 von Philadelphia nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik erleben. Ein lustiges Kerlchen unter den Passagieren rief doch tatsächlich: „Hey, ich habe Ebola. Ihr seid verloren“.

Was daraufhin nach der Landung passierte, zeigt dieses Video:


Quelle: YouTube

Der Flughafen packte das große Besteck aus und schickte Spezialkräfte in voller Seuchenschutz-Montur in das Flugzeug. Alle Passagiere mußten sitzen bleiben, während die Maschine untersucht wurde. Zwar wurde offenbar schnell klar, daß der betreffende Passagier nur einen blöden Scherz gemacht hatte, trotzdem ging man auf Nummer sicher.

Der Witzbold wurde anschließend abgeführt und obwohl klar war, daß er kein Ebola hat und auch nicht aus Afrika kommt, wurde er ins nächste Flugzeug zurück in die USA gesetzt. Seinen Urlaub in der Dominikanischen Republik konnte er vergessen.

Teurer Scherz

Und auch in Zukunft wird er den Wunsch nach Urlaub wohl etwas nach hinten stellen müssen, denn der Ebola-Witz könnte noch richtig teuer werden. Die Kosten der Airline für die Verspätung, der Einsatz des Seuchen-Teams und die Überprüfung des Flugzeugs und der Passagiere, all das könnte ihm im Nachhinein noch in Rechnung gestellt werden.

Von den zivilrechtlichen Klagen der Passagiere wegen Verspätung, Verdienstausfall und ähnlichem mal ganz abgesehen. Schließlich geht es hier um einen Flug einer us-amerikanischen Airline. Und welche ungeheuerlichen Summen in den USA für Lappalien aufgerufen werden, mußte unlängst auch Red Bull erfahren, als der Brausehersteller auf 13 Millionen Dollar verklagt, weil sein Energydrink doch keine Flügel verleiht.

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