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Mit der Kippa durch Paris

Ganz alltäglicher Antisemitismus.

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Antisemitismus ist immer noch weit verbreitet. Nicht nur in arabischen Ländern, wenn auch dort ganz besonders, sondern auch mitten im vermeintlich aufgeklärten Mitteleuropa. Überall werden Juden mit Argwohn und sogar offener Ablehnung behandelt.

Wie weit diese Ablehnung geht und wie offen diese zutage tritt, das wollte der jüdische Journalist Zvika Klein einmal live im normalen Straßenleben testen. Dafür setzte er sich eine Kippa (das ist die meist kreisförmige Kopfbedeckung männlicher Juden, die den Hinterkopf bedeckt) auf und ging an einem normalen Tag durch die Innenstadt der französischen Hauptstadt Paris. Durch die Kippa ist er rein äußerlich klar als Jude zu erkennen.

10 Stunden ist Zvivka unterwegs und dokumentierte seinen Marsch, der oftmals mehr einem Spießrutenlauf gleicht, mit der Videokamera.

Quelle: YouTube

Der Journalist muß zwar nicht um Leib und Leben fürchten, ganz anders als bei den terroristischen Anschlägen rund um die Redaktion von „Charlie Hebdo“ vor ein paar Wochen, doch die Anfeindungen vieler Mitbürger treten offen zutage. Von verbalen Beleidigungen, Gesten und Verfolgungen bis zum Anspucken ist alles dabei.
Manche Mitmenschen machen beim Anblick der Kippa auch ihrer Verärgerung über die Politik Israels Luft mit Rufen, wie „Es lebe Palästina!“. Was ein französischer Bürger jüdischen Glaubens mit der Politik Israels zu tun hat, bleibt jedoch deren Geheimnis.

Ein erschütterndes Beweisvideo des alltäglichen Antisemitismus in Frankreich. Es hätte aber auch jedes andere europäische Land sein können. Kein Wunder, daß immer mehr Juden mit dem Gedanken spielen, Europa zu verlassen und in andere, für sie sicherere Länder zu emigrieren. Allein 2014 gingen 6.000 Juden von Frankreich nach Israel.

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