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Neuer Medienstaatsvertrag: Was bedeutet das fürs Netz?

Der Rundfunkstaatsvertrag soll künftig auch für Internetangebote, wie Instagram und Google gelten.

Lange hat es gedauert, nun soll es tatsächlich Wirklichkeit werden. Der Medienstaatsvertrag soll nach dem Willen der Rundfunkkommission der Bundesländer auch für Onlineanbieter gelten. Sie sollen dann praktisch genauso wie Rundfunksender behandelt werden. Schon im Dezember könnte der neue Medienstaatsvertrag beschlossen werden.

Das hört sich nach ziemlich trockenem und sperrigem Beamtendeutsch an, doch die Auswirkungen auf die Online Welt könnten durchaus heftig sein, und das ganz real.

Neuer Medienstaatsvertrag

Während die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und privaten Sender von den Medienanstalten der Länder mit vielen Regelungen, Gesetzen und auch Einschränkungen gesteuert, manchmal auch gegängelt werden, sind die Angebote im Netz bislang außen vor geblieben. …weiterlesen

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Zensur mal andersherum: Pixel ausziehen

Warum Naturismus und Nacktheit nicht verpixelt werden müssen.

Darüber regen sich nicht wenige User auf. Während es in sozialen Medien, wie Facebook und Co. mittlerweile völlig normal geworden ist, jemanden anderes zu beleidigen oder zu bedrohen, ohne dass entsprechende Moderatoren des jeweiligen Netzes etwas dagegen unternehmen, werden ebendiese Zensoren ganz schnell aktiv, wenn auch nur der kleinste Zipfel Nacktheit zu sehen ist.

Das bekamen auch schon Kunstliebhaber zu spüren, die Fotos von berühmten Gemälden posteten, auf denen nackte Tatsachen zu sehen sind, oder Bilder von Statuen von nackten Menschen ins Netz stellen wollten. Sofort schlugen die Moderatoren zu, löschten die entsprechenden Bilder ohne Rücksicht auf Kultur und Verluste und drohten gleichzeitig mit ewiger Verbannung, sollte sich derartiges wiederholen. …weiterlesen

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Fremdschämen vorm Trump Tower: Mario Barth gar nicht privat.

Hilfs-Journalist versus Lügenpresse.

Man kann von Mario Barth und seinen künstlerischen, humoristischen Ergüssen nichts halten, und das ist auch angemessen. Seine Ausflüchte in die journalistische Ecke sollte er jedoch sofort wieder beenden. Denn soviel Fremdschämen war selten im Netz.

Barth in New York

Wer dem Komiker auf seiner Facebook Seite folgt, und auch alle anderen, mußte dieser Tage von Barths Ausflug samt seiner Genkopie (namens Bruder) in die US-Ostküstenmetropole New York erfahren. In zahlreichen Medien und Übermedien war davon zu lesen. Und was da stand, war selten schön. Für Barth.

Was war passiert?

Barth filmte per Facebook Live-Video seinen Aufenthalt vorm Trump Tower an New Yorks 5. …weiterlesen

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Ich bin ja kein Nazi, aber…

Kannst du diese blöde Floskel auch nicht mehr hören?

Manchmal hat man einfach nur die Schnauze voll. Dann muß man sich mal richtig auskotzen. Zum Beispiel über die vielen „besorgten Bürger“, die im Moment aus allen Ecken ans Tageslicht kriechen.

Wo waren eigentlich all die Nazis, die „besorgten Bürger“, die nur mal was sagen wollen, in all den vergangenen Jahrzehnten, in denen Deutschland so etwas wie die Blüte der Demokratie erlebt hat?

Was ist in Deutschland so dermaßen schief gelaufen, besonders nach der Wiedervereinigung, daß diese rechten Gesinnungsgenossen nun wieder Morgenluft wittern? Und wie kann man den rechten Mop wieder dahin befördern, wo er hingehört? …weiterlesen