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1. Mai in der DDR

Der internationale Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse.

Vor 26 Jahren lief ein Maifeiertag in weiten Teilen Deutschlands noch ganz anders ab. In der DDR wurde kein Maibaum aufgestellt, keine Walpurgisnacht gefeiert, nicht in den Mai getanzt oder Hexen vom Blocksberg vertrieben. Da hieß es am 1. Mai: Auf zur organisierten Demonstration!

Bereits Wochen vorher wurden in den Betrieben und Schulen alle Vorbereitungen getroffen. Es wurden die staatlich vorgegebenen und verordneten Parolen auf Plakate und Transparente gemalt, eigene Sprüche und Losungen waren nicht erlaubt, selbst wenn sie DDR-freundlich waren. Es wurden „Freiwillige“ zum Fahnentragen abgestellt und es wurden die Winkelemente, so hießen die kleinen DDR-Fähnchen im offiziellen DDR-Jargon, verteilt. …weiterlesen