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America first! Germany second?

Wer wird Nummer 2 nach America? Ganz Europa bewirbt sich um den Titel.

US-Präsidenten-Darsteller Donald Trump hat es allen in der Welt klar gemacht, was für ihn wirklich zählt:

America first! America first!

Das war bei seiner Antrittsrede, die für einen frisch gebackenen US-Präsidenten ungewöhnlich aggressiv war, unüberhörbar. Schließlich wiederholte er diese Phrase auch gleich zweimal mal laut und deutlich. Ohne Komma oder Nebensatz, das wäre für seine Anhänger wohl zu intellektuell gewesen.

Wer ist Nummer 2?

Doch wenn Amerika Nummer 1 in der Welt ist, niemand würde dies wohl anzweifeln, solange Trump den Finger am roten Atomknopf hat, wer ist dann die Nummer 2? …weiterlesen

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Helmut Schmidt (* 1918, † 2015)

Das letzte große Interview im April 2015.

Gestern Nachmittag, am 10.11.2015 ist Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (geb. am 23.12.1918) in seinem Haus in Hamburg im Kreise seiner Angehörigen friedlich eingeschlafen.

Ein großer Europäer

Mit seinem Tod verliert Deutschland einen großen Politiker und Staatsmann, der sich um die Verwirklichung der Idee eines einigen Europas sehr verdient gemacht hat.
Das heutige Herumwursteln und die ausländer- und flüchtlingsfeindlichen Verlautbarungen aus dem Dunstkreis der Bundesregierung hätte es unter Helmut Schmidt nicht gegeben.

Er wußte, daß „die Gefahr, daß Europa scheitert, nicht gleich Null ist“.

Krieg noch live erlebt

Schmidt gehörte noch zu der Generation, die den Krieg am eigenen Leib erleben mußte. …weiterlesen

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Werde Fluchthelfer.in

Ein Aufruf von Aktionskünstlern.

Das Flüchtlingsdrama rund um das Mittelmeer nimmt immer größere Ausmaße an. Die Zahlen der Menschen, die in Europa Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen oder nur auf ein besseres Leben für sich und ihre Kinder hoffen, steigen immer weiter an. Und noch immer sterben Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer in seeuntüchtigen, völlig überladenen Flüchtlingsbooten.

Die Antwort Europas auf diese Katastrophe: Weitere Abschottung gegen den Rest der Welt. Zäune an den Außengrenzen der Union und Militärschiffe auf dem Mittelmeer sollen die Flüchtlingszahlen eindämmen.
Der Norden Europas läßt zudem den Süden allein. Man weigert sich einfach, weitere Menschen aufzunehmen. …weiterlesen

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Das Mittelmeer: Die Todesfalle für Flüchtlinge

Wie Europa wegschaut bei der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer.

Fast täglich sterben Menschen im Mittelmeer. Sie flüchten aus Angst um ihr Leben und aus Hunger. Nur eine kleine, zu vernachlässigende Minderheit zählt zu den sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen. Sie kommen aus Syrien, dem Iran oder Afghanistan. Alles keine Länder, in denen man mit paar Euros Entwicklungshilfe leisten und so die Leute an der Flucht hindern könnte. Schon gar nicht in kurzer Zeit.

Den Flüchtlingen bleibt nur der gefährliche Weg übers Mittelmeer, weil sich Europa in den letzten Jahren für viele Milliarden Euro eingemauert hat. Das Geld hätte man besser für Flüchtlings- und Entwicklungshilfe ausgeben sollen.  …weiterlesen