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Bundestag beschließt Ehe für alle

Die entscheidende Sitzung des Deutschen Bundestages zur #Ehefueralle

Heute war ein historischer Tag. Deutschland hat als 23. Land weltweit die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ermöglicht.

Der lange Weg zur Ehe für alle

Über drei Jahrzehnte hat es gedauert. Die Mehrheit der Bevölkerung und die Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag waren schon seit längerer Zeit dafür, die Institution Ehe endlich für alle Menschen zu öffnen. Für heterosexuelle Menschen und homosexuelle Menschen. Gleiche Rechte für alle.

Trotz dieser allgemeinen Zustimmung kam eine Änderung einfach nicht zustande. Verantwortlich dafür war einzig und allein die Union, bestehend aus CDU und CSU. Warum ausgerechnet die Konservativen, die für Erhaltung der Werte, wie Liebe und gegenseitige Verantwortung zweier Menschen einstehen wollen, gegen die Ehe für alle ist, das konnte niemand aus der Unions-Fraktion jedoch schlüssig erklären. …weiterlesen

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Der beste Act des ESC 2017

Wie die Gruppe ONUKA allen die Show stahl.

Dieser Eurovision Song Contest (ESC) 2017 war in vielen Belangen außergewöhnlich. Natürlich nicht, was die Qualität vieler der dargebotenen Titel betraf und auch nicht, wenn man sie die eigentümliche Vergabe der Punkte und damit die fast schon planmäßige Platzierung Deutschlands weit hinten im Feld ansieht.

Germany 6 Points

Der deutsche Beitrag, diesmal wurde die junge Sängerin Levina mit dem Song „Perfect Life“ verheizt, landete fast schon vorhersehbar am Ende des Feldes. Nur 6 Punkte standen am Ende auf dem Konto, das bedeutete den vorletzten Platz

Immerhin ein Platz besser als im Vorjahr. Doch betrachtet man den spanischen Beitrag, der das diesjährige Schlußlicht der Abstimmung bildete, sollte man sich darauf nichts einbilden. …weiterlesen

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Das 56 Sekunden Gesetz

Immer, wenn es im Bundestag besonders schnell mit einer Abstimmung geht oder ein Gesetz auffällig schnell durchs Parlament gepeitscht wird, dann sollte der Bürger stutzig werden. Denn dann wird es für ihn entweder sehr teuer, sprich Steuergelder werden sinnlos verpulvert, oder er wird in seinen Rechten eingeschränkt.

Letzteres war bei der Abstimmung über die Möglichkeit der Akteneinsicht für Bürger beim Bundesrechnungshof der Fall.


Quelle: YouTube

Ganze 56 Sekunden benötigte der Bundestag zu nächtlicher Stunde, um die Informationsrechte der Bürger einzuschränken.

Damit toppte man sogar noch den Abstimmungsprozeß für das Meldegesetz im Juli 2012. Damals brauchte man während der Fußball-Weltmeisterschaft noch 57 Sekunden, um ein neues Meldegesetz, das später nach großer Empörung im Netz wieder geändert werden mußte, ohne Aussprache und Diskussion im Bundestag abschließend zu behandeln. …weiterlesen