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Wie blöd Du bist…

Carolin Kebekus singt gegen Asylkritiker.

Komikerin Carolin Kebekus, die immer wieder dadurch auffällt, daß sie frei ihre Meinung zum Ausdruck bringt, so z.B. auch gegen die Katholische Kirche, hat einen Song gegen Asylkritiker gemacht.

In ihrer Sendung „PussyTerror TV“, die im WDR-Fernsehen gezeigt wird, versucht sie Menschen, die meinen, irgendwas gegen Asylbewerber sagen zu müssen, ins Gewissen zu reden.

Die „Ich hab ja nichts gegen Ausländer / Fremde / Asylbewerber / Flüchtlinge, aber…“ Aussagen sind einfach nur fremden-/ausländer-/flüchtlings-feindlich. Nichts anderes. Alle vorgetragenen „Argumente“ sind meistens nicht haltbar und versuchen nur die eigentliche Gesinnung mit blumigen Worten zu überdecken.

Manche plappern auch einfach nur nach, was ihnen andere als Parolen mit auf den Weg geben. …weiterlesen

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Aktion Arschloch!

Der Song „Schrei nach Liebe“ von „Die Ärzte“ als Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit.

Pro Asyl und Kein Bock auf Nazis haben einen Aufruf gegen die aktuellen Übergriffe von Rechtsextremen auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte gestartet.

Unter dem Motto „Zeit zu handeln!“ bringen die Initiatoren ihre Wut und Sorge aufgrund der jüngsten Vorkommnisse zum Ausdruck:

Es brennt in Deutschland. Nahezu täglich werden Flüchtlingsunterkünfte angezündet, es gibt rassistische Demonstrationen und Ausschreitungen in erschreckend vielen Orten. Schutzsuchenden Menschen schlägt blanker Hass und brutale Gewalt entgegen.

Wir wollen nicht länger ohnmächtig zuschauen. Wir sagen: Es ist Zeit zu handeln.

Viele Künstler haben diesen Aufruf unterzeichnet, u.a. …weiterlesen

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Dumme reden Dummes #bloggerfuerfluechtlinge

Nazis stellen sich selbst bloß.

Die Flüchtlingsdebatte kocht zur Zeit auf voller Flamme. Leider haben Nazis und ihre Anhänger im Moment scheinbar gehörig Oberwasser, und so trauen sie sich mittlerweile bei Tageslicht in die Öffentlichkeit, um ihre menschenverachtenden Parolen zu grölen.

Auch im Netz toben die Rechten sich aus. Auf einigen Plattformen, vor allem auf Facebook, scheinen die braunen Kommentare mittlerweile in der Überzahl zu sein. Völlig ungeniert werden hier die übelsten, aber auch hohlsten „Argumente“ hervorgekramt, um zu erläutern, warum man zwar „nichts Ausländer und Asylanten“ hat, aber…

Diesen geistigen Dünnpfiff zu lesen, ist wahrlich kein Vergnügen. Man fragt sich unweigerlich, warum die ganzen Schulverweigerer in den letzten Jahrzehnten in keiner Statistik aufgetaucht sind. …weiterlesen

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Rechtsextreme Gewalt in Heidenau (Sachsen)

Hier tobt der Mob auf der Straße.

Sachsen, wieder einmal. Dabei stellt man sich schon die Frage, warum ausgerechnet hier der Rechtsradikalismus so viele Anhänger zu haben scheint. Ausgerechnet hier, wo man vor 26 Jahren zuerst auf die Straße ging, um gegen die DDR und für die Freiheit zu demonstrieren.

17 Millionen Deutsche im östlichen Teil des Landes waren im Sommer 1989 praktisch selbst zu Flüchtlingen geworden. Viele von ihnen setzten ihre Flucht auch ganz praktisch um und gelangten über Botschaften der BRD und vor allem Ungarn in den westlichen Teil Deutschlands.
Man kann sagen, sie wollten in die Freiheit. Spätestens nach den Volkskammerwahlen im Frühjahr 1990 waren sie aber vor allem Wirtschaftsflüchtlinge. …weiterlesen